Über Photoshop…

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Sind Sie Einsteiger oder schon ein Profi? Adobe Photoshop ist in jedem Fall genau das richtige Werkzeug bei der Erstellung und Bearbeitung von Grafiken und Fotos für die drucktechnische, als auch für die Onlineveröffentlichung.

Was ist Photoshop?

Es ist ein Grafikprogramm, dass von Adobe, wie viele andere Programme, z. B.  InDesign und Illustrator, entwickelt wurde.
Bei intensiver Arbeit mit dem Programm, erschließt sich dem Anwender eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Bild- und Grafikbearbeitung.
Im Folgenden werden wir etwas näher auf das Porgramm eingehen.

Entwicklung von Photoshop

Das Unternehmen Adobe wurde 1982 gegründet und bietet plattformübergreifende Softwarelösungen für die verschiedensten Bereiche an. Adobe brachte mit dem Bildbearbeitungsprogramm Photoshop im Februar 1990 die Version 1.0 heraus, die sich mit den verschiedensten Versionen weiter entwickelten.

arbeitsbereich

1: Werkzeugleiste
2: Menüleiste
3: Optionsleiste
4: Palettenleiste
5: Arbeitsfläche

Hier einige Verbesserungen:
– Version 3.0: Programm bedient sich der Ebenen-Technik
– Version 5.0: Einführung der Protokoll-Palette, damit konnte man zu einem beliebigen Bildzustand zurückkeh-
ren; Textebenen korrigieren, Ebeneneffekte einfügen
– Version 5.5: Erweiterung der Werkzeugpalette, spezielle Speichermöglichkeiten für Internetbilder, sowie Funk-
tionen für die Generierung von Rollovern und Slices
– Version 6: neue verktorunterstützende Werkzeuge für Formen und Text, weitere Ebeneneffekte, sowie Ebenen-
masken
– Version 7: neue Malwerkzeuge und Datei-Browser

Was kann Photoshop?

– Bilder importieren (Scanner, Kamera)
– Bilder in großer Vielfalt bearbeiten
– Fotomontieren
– Malen und Zeichnen
– Erstellen von Grafiken, Rollover-Schaltflächen
– Erzeugen von Animationen
– gezieltes Aufbereiten für Internetanwendungen
– nachträgliches Bearbeiten einzelner Bildsegmente usw…

Werkzeugleiste

Grafiktypen und Dateiformate

Grafiken können in zwei Kategorien eingeteil werden: die Pixel- und Vektorgrafiken.
Pixelgrafiken bestehen aus einzelnen Bildpunkten, eben diesen Pixeln. Diesen einzelnen Punkten werden Farben zugewiesen, die in der Grafikdatei gespeichert sind. Vektorgrafiken dagegen bestehen aus Objekten, in denen die Informationen für die Grafiken stehen. Dies sind Anfangs- und Endwerte beispielsweise für Linien oder andere geometrische Figuren, außerdem Farb- und Zusatzinformationen für diese Linien, Kreise, Kurven usw.

pixel_vektor

Da bei den Vektorgrafiken nicht jeder Pixel eine Farbzuweisung erhält – das Bild oder die Grafik wird quasi überschrieben – haben Vektrografiken in der Regel einen geringeren Speicherbedarf als Pixelgrafiken.

Abhängig von der jeweiligen Verwendung können Grafiken unter verschiedenen Formaten gespeichert werden. Hier werden die Wichtigsten genannt:
– Das PSD- Format (*.psd) ist das Dateiformat von Photoshop. Ebenen und Kanäle werden unterstützt. Eine nachträgliche Bearbeitung ist jederzeit möglich. Somit ist es sinnvoll, jeweilige Dateien als  *.psd aufzubewahren.
– Das TIFF-Format (*.tif) ist ein weit verbreitetes Format, es wird von den meisten Programmen unterstützt, eine Komprimierung ist verlustfrei möglich (20-40%).
– Im GIF-Format (*.gif) werden Daten automatisch verlustfrei komprimiert, hier sind maximal 256 Farben möglich, Interlacing, Transparenzen und Animationen werden unterstützt. Am besten ist es für Symbole, Logos und Bilder mit wenigen Farben geeignet.
– Das JPEG-Format (*.jpg) ist das gebräuchlichste Format für die Darstellung von detail- und farbenreichen Fotos im Internet. Sämtliche Farbinformationen eines Bildes bleiben erhalten und nicht benötigte Daten werden gelöscht. Eine hohe Kompressionsrate ist möglich, dann allerdings zu Lasten der Bildqualität.

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