Wie funktioniert ein Flachbettscanner?

Allgemeine Informationen

Ein Scanner dient dazu, analoge Texte oder Bilder in den Computer zu digitalisieren. Dies bedeutet, dass ein Text oder ein Bild in eine Computerdatei umgewandelt wird. Bei einem Scanner handelt es sich um eine Art Kopiergerät mit dem Unterschied, dass der Scanner einen Text oder ein Bild nicht auf ein Blatt, sondern in den Computer kopiert. Anschließend  muss die Datei lediglich im Format einer Bilddatei gespeichert werden.

Wie viele andere Begriffe des täglichen Lebens ist auch der Begriff scannen bzw. Scanner aus dem Englischen ins Deutsche übernommen worden. Die wörtliche Übersetzung von scannen lautet abtasten. Ein Scanner ist somit ein Abtaster. Dies klingt im Vergleich zum englischen Begriff merkwüdig, sagt aber eigentlich genau aus, was die eigentliche Aufgabe – das Anwendungsgebiet eines Scanners ist, nämlich das Erfassen, sprich Abtasten von Vorlagen.

In der Kategorie der Scanner werden Geräte nach ihrer Abtastmethode und dem Einsatz oder der Verwendungsart eingeteilt.

  • So sind zum Beispiel die Barcodescanner aus dem Handel zur Aufnahme der unterschiedlichen Warendaten durch Hinweggleiten über den Strichcode per Hand eine Scannerart.
  • Für die Erfassung der Daten zur Verarbeitung in einem Computer werden beispielsweise Laser- Einzugs-, Großformat- oder Handyscanner genutzt.
  • Für das vielfache Digitalisieren von Schriftstücken, Fotos oder Dias sollte der genutzte Scanner schnell und zügig arbeiten. Hierzu werden spezielle Diascanner oder Dokumentenscanner verwendet. Unter den verschiedenen Scannerarten ist es hauptsächlich der sogenannte Flachbettscanner, welche diese Vorzüge besitzt. Wie dieser funktioniert wird im folgendem beschrieben

Funktionsweise Flachbettscannerscannerschema

Im CCD-Scanner beleuchtet eine Lampe die Vorlage, und ein Spiegelsystem (Prisma) zerlegt das reflektierte Licht in die Grundfarben Rot, Grün und Blau. Für jede Farbe enthält der CCD-Scanner (CCD: Charge-coupled Device = Ladungsgekoppelte Vorrichtung) eine Sensorzeile, bestehend aus lichtempfindlichen Kondensatoren, die sich CCD-Elemente nennen. Bei Lichteinfall geben die CCD-Tripples (Rot, Grün und Blau),  je nach Stärke des zurückgeworfenen Lichts, Ladung ab. Diese Ladungsänderungen setzen Analog-Digital-Wandler in Zahlenwerte um, die ein Computer weiterverarbeiten kann.Die analogen Lichtsignale werden pixelweise durch Analog-Digital-Wandlung in Digitalsignale umgewandelt,

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Strahlengang für einen Bildpunkt: lampe 1 belichtet die Vorlage. Spiegelsystem 2 zerlegt reflektiertes Licht in Grundfarben Rot, Grün, Blau. Linse 3 projiziert Grundfarben auf CCD-Zeile 4.

 

Kriterien

  • Scanngeschwindigkeit (Zeilen /sec, Seiten/min.))
  • Auflösung (300 – 2400dpi)
  • Farbtiefe (3×8 = 24 Bit = 16,7 Mio Farben – 3×16 = 48Bit)
  • Optische Qualität (Verzerrung, Tiefenschärfe, Farbdeckung)
  • Format (Visitenkarte – A3)
  • Zusatzgeräte (Einzugaufsatz, Durchlichtaufsatz)
  • Schnittstelle (USB 1.1, USB 2.0, SCSI, Parallel)

Funktionsweise

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