Manuskript – Die Visitenkarte eines Buches

ManuskriptDas Manuskript

Nach dem ewig dauernden Schreibprozess, der dem Schreiber womöglich etliche graue Haare beschert hat, dem eigenen Korrekturlesen, unter Haare raufendem Kopfschütteln, dem ebenso prüfendem Blick der Bekannten und Verwandten, die im übrigen mit Sicherheit auch noch mit Verbesserungsvorschlägen und Kritik ums Eck kommen werden, ist es geschafft. Der Stolz über das erste eigens geschriebene Werk macht alles wett.
Das Buch ist fertig!

Was nun?

Das Buch soll seinen Weg in den Handel finden und dazu bedarf es ein erstklassiges, hochqualitatives Manuskript.
Es ist die Visitenkarte, der unverbesserliche erste Eindruck auf den künftigen Lektoren.
Um nicht die Gesellschaft vieler unbeachteter Papierstapel zu genießen, sollte es verschiedene Anforderungen erfüllen.

So endet mein Manuskript nicht als Strohfeuer!

Einige Anforderungen an die Form des Manuskriptes:

  • Computer geschrieben
  • Ein Inhaltsverzeichnis vorweg und die Kapitel klar strukturiert
  • 60 Anschläge pro Zeile; 30 Zeilen pro Seite = 1800 Zeichen pro Seite
  • 1 1/2-facher Zeilenabstand
  • Jede Seite ist nur einseitig zu bedrucken
  • Linksbündig, keine Worttrennung, kein Blocksatz
  • Schlichte und gebräuchliche Schriftart (z.B: Courier new)
  • Tadellose Rechtschreibung und Grammatik
  • Seiten sind zu paginieren und ordentlich, evtl. durch Gummibänder überkreuzt zusammengehalten oder auch geheftet, abzugeben

Die Einhaltung dieser Richtlinien ermöglicht dem Manuskript den ersten Schritt in die richtige Richtung. In der Regel liest der geübte Lektor die ersten zwei bis drei Sätze um seine Entscheidung zu fällen.

Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck, deswegen sollte das Manuskript tadellos sein!

 

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