Das richtige Papier macht den Unterschied!

Jeder von uns hält es täglich in den Händen, beschäftigt sich aber oft nur mit dem, was drauf steht. Das Papier ist ein alltäglicher Gegenstand aber nur wenige wissen, wie viele unterschiedliche Sorten es eigentlich gibt.

Welche Papiersorten gibt es?

Das wohl bekannteste Papier ist das Naturpapier (ungestrichenes Papier) bei dem häufig die Papierfasern zu erkennen sind.
Holzfreies Papier besteht aus Zellstoff, langen und elastischen Fasern, wodurch es fester und besser zur Veredelung geeignet ist. Es vergilbt wesentlich langsamer und wird durch Hilfsstoffe alterungsbeständiger gemacht.
Holzhaltiges Papier besteht vor allen Dingen aus Holzschliff, mit mehr oder weniger hohem Zellstoffanteil. Sie haben aber einiges gemeinsam: sie sollen fest, gut bedruckbar und so lichtundurchlässig wie möglich sein, sind ungestrichen und ohne synthetische Inhaltsstoffe. Da sie eine raue, ungleichmäßige Oberfläche haben, kommen feine Details weniger zu Geltung, als bei matt- oder glänzend gestrichenen Papieren.
Gestrichene Papiere sind besonders verarbeitete Papiere, die nach der Herstellung zusätzlich durch einen Strichauftrag veredelt werden. Sie können matt oder glänzend, ein- oder beidseitig gestrichen werden. Durch die glatte, verschlossene Oberfläche kann eine hohe Detailwiedergabe und besondere Druckqualität erzielt werden. 
Das matt gestrichene Papier ermöglicht durch einen oberflächenveredelnden, matten Auftrag eine reflektionsfreie Bildwiedergabe.
Beim glänzend gestrichenen Papier wird die Oberfläche durch die sogenannte Satinage sehr glatt und gut verschlossen. Jedoch haben diese Papiere einen Nachteil: Die Druckfarben sind weniger scheuerfest als bei anderen Papieren und müssen ausreichend getrocknet werden. Dieses Problem lässt sich mit Spezialdruckfarben oder Lacken umgehen.
Hadernhaltige Papiere bestehen aus Leinen- oder Baumwolllumpen und zählen somit zu den teursten und seltensten Feinpapieren. Gebräuchlich sind hadernhaltige Papiere zum Beispiel für Wert- und Bibeldruckpapiere sowie hochwertige Bank-Postpapiere. Der tatsächliche Hadernanteil und das Mischverhältnis zusätzlicher Stoffe von Banknoten ist bislang nicht bekannt.

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