Der Druckkontrollstreifen

Der Druckkontrollstreifen dient zur Qualitätskontrolle beim Druck und wird außerhalb des Beschnitts mit auf den Druckbogen gedruckt. Er reicht über die gesamte Breite des Druckbogens, wobei sich die Abfolge der Kontrollelemente wiederholt. Ein Teil des Streifens enthält

  • Vollton- und Rasterfelder,
  • Graubalancefelder,
  • Kombinationen von senkrechten und diagonalen Linien mit gleich großen Spalten zeigen Schieben und Dublieren an.

Somit ermöglicht der Druckkontrollstreifen, das Druckergebnis positiv zu beeinflussen.

 

CMYK-Volltonfeld

Volltonfelder:

Mit den Volltonfeldern wird die Farbdichte gemessen. Vollton: 100 % der Fläche ist mit Farbe bedeckt. Das heißt es wird gemessen ob viel oder wenig Farbe auf dem Papier ist. Dies geschieht mit dem Densitometer. Sie sollten mit den Farbdichtewerten von Andruck/ Proof übereinstimmen.

 

 

Rasterfelder

Rasterfelder

Rasterfelder gibt es vorzugsweise mit 40 % (bedeutet 40 % der Fläche ist mit Farbe bedeckt) und 80 % zur Messung von Flächendeckung, Tonwertzunahme und Druckkontrast. Mit diesen Feldern wird der Punktzwachs beim Druck überprüft. Gründe für den Punktzuwachs können Druck, Beschaffenheit des Papiers und die Farbkonsistenz sein.

 

 

 

 

GraubalancefelderGraubalance

Im Buntgraufeld (obere Hälfte) sind die Farben CMY so zusammengemischt, dass es den gleichen Grauton ergibt wie Echtgrau(v. l. 50 %, 30 %, 70 %). Idealerweise sollte beim Druck ebenfalls der gleiche Grauton zu sehen sein. Bei Abweichungen ist visuell sofort ein Farbstich erkennbar.

 

 

 

Schiebe- und DuplierfeldSchiebe- und Duplierfelder:

Prüffeld mit Linienelementen zur visuellen Kontrolle beim Druck. Wenn Schieben/ Duplieren auftritt, werden die Felder deutlich dunkler und der Drucker kann korrigierend eingreifen.

 

 

Dublieren          Fehlerscheinung im Druckbild: Rasterpunkte und auch andere Druckelemente zeigen einen schwächeren, leicht versetzten Abdruck auf dem Bedruckstoff. Das Dublieren erhöht die Tonwertzunahme im Druckprozess. Ursachen können im Papier, dem Gummituch und der Einstellung der Druckmaschine liegen.

Schieben           Verändert sich die Rasterpunktgeometrie, spricht man von Schieben. Das Druckbild erscheint dann verschoben. Der runde Rasterpunkt erhält eine ovale Form. Dieser Effekt führt zu Qualitätseinbußen und hängt mit den Abwicklungsverhältnissen innerhalb der Zylindergruppe Platte-, Gummi- und Druckzylinder sowie Materialeinflüssen zusammen.

Tonwertzunahme/ Punktzuwachs

Heidelberg: 40 % und 80 % Rastertonfelder                                                                                                                                                                                                                                                                                     Die Tonwertzunahme beträgt bei gestrichenem Papier bei einem 50 % Raster ungefähr 10 %.

Gründe für TWZ:

  • Saugfähigkeit Papier
  • Flexibilität/ Dehnbarkeit des Gummituchs
  • Punktschluss (Rasterpunkte berühren sich)

 

 

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